Verfasst von: iza1988 | September 18, 2007

Diese Woche im SPIEGEL

Die Porsches halten 53,7 Prozent der Stammaktien, die Piechs nur 46,8 Prozent.

Setzen! Sechs!

Advertisements

Responses

  1. Mir würde schon das halbe Prozent, was die zu viel haben, genügen…

  2. Man sollte den Bericht des Spiegels vom 17.9.07 Heft Nr.38 genau lesen und dann urteilen. Wenn du dir die Sätze davor durchgelesen hättest, wärest du nicht zu deinem Fehlschluss gekommen. Dort ist nämlich von zwei „unterschiedlichen“ Aufsichtsratgremien die Rede. Einmal bei VW und einmal bei Porsche. Es geht nämlich in diesem Artikel einerseits um die beiden Familien Porsche und Piech, die jweils unterschiedlich viel Stammaktien ihrer Konzerne innehaben. Da hält die Familie Porsche zum einen 53,7 % an Porsche und zum anderen die Familie Piech 46,8 % an VW. Da es sich bei der Aktienaufstockung von Porsche an VW nicht nur um reinen Geschäftsgebaren handelt, sondern auch um ein kleines Ränkespiel zwischen zwei großen Automobilfamilien handelt, kommt dabei natürlich auch zum tragen und sollte mitbeachtet werden.
    Zu deiner Verteidigung muss ich sagen, dass es bei Spiegelartikeln häufiger vorkommt, dass Sätze bzw. Sachverhalte so kompliziert und verborgen dargestellt werden, dass es nachher kaum verständlich ist.
    Gleichzeitig muss ich jedoch anführen, dass das die Anspruchshaltung des Spiegels an seine Leser ist.
    Deshalb als Tipp bzw. Rat in dieser Sache: „Lieber zweimal lesen als vorschnell zu urteilen!“
    Trotzdem wünsch ich dir alles gute mit deinem Blog und ciao.

  3. Es muss einmal : „Dass es sich bei…“ heißen nur zur Verständlichkeit 😉

  4. Jetzt muss ich Dir widersprechen. Die Familie Piech hält sicherlich keine Anteile an Volkswagen, sondern Anteile besitzt nur das Unternehmen Porsche selbst. Bisher wohl etwa 31% aber mit der Option auf mehr als 50%, falls das VW-Gesetz fallen sollte. Würde man zu diesen 31% noch 46,8% hinzurechnen und dazu noch die Anteile Niedersachsens und den Free Float, so käme man auch hier auf mehr als 100% 😀

    Da Porsche nun die Kontrolle bei Volkswagen übernimmt, wird der kleine Vorteil, den die Familie Porsche anteilsmäßig hat entscheidend, denn in der neuen Europäischen Aktiengesellschaft sitzen nun gleichviele Arbeitnehmervertreter von Porsche und VW, was es Herrn Piech kaum möglich machen dürfte im AR Mehrheiten zugunsten Wolfsburgs zu organisieren. Darauf kams dem Spiegel wohl an.

    Wenn ich mal als Quelle WIKI nehme, so beläuft sich das Verhältnis auf 54,26 zu 45,75 (Die 0,01% zu viel sind hier rundungsbedingt).

    Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren 🙂

  5. Tatsächlich sind wohl mit den Zahlen von 100,5 % rundungsbedingte Fehler, und es sind die Kapital- bzw. Aktienverhältnisse und damit zugleich die Machtverteilung in der jetzigen Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft gemeint. Da es sich ja bei Ferdinand Piech um den Enkel der Tochter von Porsche handelt.
    Leider verstehe ich deine Rechnung aus dem ersten Absatz nicht genau. Also wenn du die Quelle Wikipedia zu Rate ziehst, findest du eine Auflistung der Aktieneigner am Ende.
    Aber tatsächlich handelt es sich hier wohl eher um einen Zahlenfaupax als um komplizierte Vermögensverhätnisse.
    Im Endeffekt sollte dieses Kommentar auch keine Belehrung darstellen, sondern eher auch die Komplexität der redaktionellen Ausarbeitungen des Spiegels hinweisen. Ich glaube die Hauptsache ist, dass damit keine Meinungsmache wie bei Springer betrieben wird.
    Trotzdem noch viel Erfolg mit deinem Blog.

  6. jaja, „Erklärbär“, macht er gerne, vor allem weil er den Spiegel liest wie andere atmen. Aber eigentlich ist er ein ganz lieber.

  7. jemand, der sich peter pan nennt, kann gar nicht böse sein 🙂

    meine wiki-quelle bezieht sich auf die dort angegebene aktionärsstruktur. die porsche-holding hab ich dabei zu gleichen teilen auf die beiden familien verteilt, was sich im endeffekt aber neutralisiert.
    die aufstellung findest du hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Porsche#Aktion.C3.A4rstruktur
    als quelle gibt wiki das manager-magazin an. die porsche homepage ist in dem punkt nämlich nicht besonders auskunftsfreudig.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: