Verfasst von: iza1988 | Dezember 10, 2007

Allein

Ein deutscher Kinofilm aus dem Jahre 2004 mit einer sensationell guten Lavinia Wilson, die für diese Rolle sehr extreme Dinge bewältigen musste. sehr überzeugend finde ich aber auch Maximilian Brückner als Marias schüchternen aber sehr verständnisvollen Freund.

Maria (Lavinia Wilson) leidet unter dem Borderline-Syndrom. Sie arbeitet tagsüber in der Uni-Bibliothek, die Nächte verbringt die einsame Frau allerdings in Discotheken und gabelt Liebhaber für One-Night-Stands auf. Anschließend wirft sie die Liebhaber wieder aus ihrem Bett oder flieht in noch tiefere psychische Löcher. Mit starken Alkoholika und Tabletten versucht sie Herr über sich zu werden, was jedoch dazu führt, dass sie ungehemmter in noch absurdere Abenteuer fällt. Die einzige Person, die von ihrer Krankheit weiß, ist ihre Freundin Sarah (Viktoria Mayer). Maria sehnt sich nach einer dauerhaften Beziehung, fühlt sich aber nicht dazu in der Lage. Die einzige dauerhafte Beziehung, die sie hat, ist die zu Wolfgang (Richy Müller), der ihre Krankheit ausnutzt für seine Perversitäten. In der Bibliothek lernt Maria den jungen Tiermedizinstudenten Jan (Maximilian Brückner) kennen, der ein Praktikum im Wuppertaler Zoo macht. Beide sind verliebt und Maria hofft, erstmals eine Beziehung aufzubauen, fürchtet sich aber gleichzeitig davor, erneut eine solche Beziehung durch ihre Stimmungswechsel zu zerstören. Doch erstmals spürt sie so etwas wie Geborgenheit. Jan wird dennoch mit den Stimmungswechseln konfrontiert und ist verwirrt. Er bemerkt, dass Maria Probleme hat und versucht sie aufzuspüren. Maria dagegen fürchtet sich, Jan die Wahrheit zu erklären, um ihn nicht zu verlieren. Ein Kurzurlaub am Meer wird für Maria zu einem ihrer wunderschönsten Erlebnisse. Als Jan für eine Woche zu einer Studienexpedition nach Holland fährt, verwindet Maria das erneute Alleinsein und die Einsamkeit nicht und stürzt erneut ab. Wieder nimmt sie Kontakt mit Wolfgang auf und verbringt die Nacht mit ihm. Nach durchzechter Nacht kommt sie wie so oft zu spät zur Arbeit und verliert ihren Job. Die Freundin Sarah nimmt sie auf. Jan versucht nach seiner Heimkehr erneut hinter die Probleme seiner Freundin zu kommen, doch sie flieht vor ihm. Nach einem Unfall mit einem gestohlenen Taxi irrt sie durch die Nacht. An ihrem Lieblingsort findet Jan seine verstörte Freundin am Morgen. Maria ist gerührt, da Jan nicht locker lässt und es anscheinend wirklich ernst mit ihr meint.

Gibt zu dem Film auch eine DVD mit jeder Menge Bonus-Material. Darauf auch ein Gespräch mit Lavinia Wilson, in dem sie sagt, dass das wirklich nur gespielt war. Kommt nämlich sehr realistisch rüber.

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Responses

  1. Oh Ira… Kannst du dich nicht mal einfach nur amüsieren?

  2. spätestens an silvester 🙂


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