Verfasst von: iza1988 | Dezember 17, 2007

Leben in Israel

Bei Spiegel-Online findet sich dieser sehr bemerkenswerte Artikel von Henryk M. Broder zum Thema „Leben in Israel“. Darin wird sehr deutlich beschrieben, wie gerade die Zivilbevölkerung unter dem Terror der Hamas zu leiden hat, was in der westlichen „Palästinenserpresse“ leider zumeist ignoriert wird.

Leben in Sderot

Der Artikel beschränkt sich auf die Situation der Menschen in der israelischen Kleinstadt Sderot, welche sich in Reichweite der palästinensischen Kassam-Raketen befindet und quasi unter Dauerbeschuss liegt. Sderot befindet sich im übrigen innerhalb der Grenzen von 1967!!! DIe Raketen kommen aus Gaza, also jenem Ort, der von Israel ohne jede Gegenleistung geräumt wurde…
Vor allem europäische Friedensaktivisten werden jetzt sicher gleich auf das Leid der armen Palästinenser hinweisen und darauf, dass es sich hier „nur“ um den Beschuss einer Kleinstadt handelt, während dieser Konflikt die ganze Region betrifft. Ist natürlich kompletter Unsinn…

Erstens können die Israelis ihre Stadt nicht verlassen, da es sich hierbei um ihre Heimat handelt. Und zweitens vergrößern sich Reichweite und Zerstörungskraft der Kassam-Raketen von Jahr zu Jahr. Nicht weit entfernt von Sderot liegt nämlich Tel Aviv und sobald die Hamas in der Lage ist auch dortige Ziele anzugreifen, wird das auch geschehen. Sollen die Israelis dann auch ihre ehemalige Hauptstadt räumen? Einige (nicht nur Araber)würden sicher gerne sehen, wenn die Juden zurück ins Meer gedrängt würden..

Es geht der Hamas nur darum, Israel zu einem massiven Gegenschlag zu provozieren, um in dessen Anschluss die natürlich wieder mal entsetzte Weltbevölkerung auf das Leid der an allem natürlich unschuldigen palästinensischen Zivilbevölkerung hinzuweisen. Ähnliches ist der Hisbollah im Norden ja gerade gelungen. Es ist nur der fast schon unendlichen Geduld und Leidensfähigkeit der Israelis zu verdanken, dass die Hamas ihr Ziel noch nicht erreicht hat. Sderot ist in jedem Fall der beste Beweis, dass im Nahen Osten von einer „Spirale der Gewalt“ nicht die Rede sein kann. Israel hat nach dem Gazarückzug den jahrelangen Raketenbeschuss der eigenen Zivilbevölkerung kommentarlos hingenommen. Gewürdigt wird das allerdings (wie üblich) nicht.

Herr Broder schreibt sehr richtig, dass es den Bürgern von Gaza bezeichnenderweise an allem mangelt, außer an Waffen. Die von der europäischen Linken immer wieder beklagte „humanitäre Katastrophe“ ist also in erster Linie hausgemacht und nicht Folge einer Israelischen Blockadepolitik…

Wer sich nach den Geschehnissen im Gazastreifen und den Auswirkunken auf Orte wie Sderot noch wundert, dass Israel sich schwer damit tut, auch aus Judäa und Samaria abzuziehen, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Das Konzept Land gegen Frieden ist vollständig gescheitert, da es Israels Feinden nicht um Land und schon gar nicht um die palästinensische Zivilbevölkerung geht, sondern in erster Linie um die Vernichtung des Staates Israel. Arafat hätte in Taba und Camp David von einem mehr als mutigen Ehud Barak alles haben können. Er hat abgelehnt und das war entlarvend…

Die Situation in Sderot lässt sich übrigens auch gut auf http://www.nai-israel.com verfolgen. Die deutschen Medien sind in ihrer „Objektivität“ ja leider sehr zurückhaltend…

Und auch Wiki weiß von Sderot zu berichten: Sderot

Demnach existiert in Sderot zwar ein Frühwarnsystem, aber die Zeit bis zum Einschlag betragt dann nur noch zehn Sekunden. Bewundernswert, dass die Menschen dort trotzdem weiterhin der Bedrohung standhalten.

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